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KI für die Energiewirtschaft

In allen Unternehmensbereichen einsetzbar, für sensible Daten auch On-Premises

Beyond Tech setzt KI in Energieunternehmen dort ein, wo sie im Alltag spürbar entlastet: im Kundenservice, in Vertrieb und Marketing, in Netz und Technik, im Anlagenbetrieb und in der Verwaltung. Dafür gibt es zwei Wege: KI, die bereits in Ihre Geschäftsanwendungen eingebaut ist, und eine eigene KI-Plattform für Anwendungen mit sensiblen Daten, die auch in Ihrem eigenen Rechenzentrum laufen kann. Auf dieser Seite erfahren Sie, welcher Weg wofür passt, was Sie für KI On-Premises brauchen und welche Regeln für KI in der Energiewirtschaft gelten.

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KI On-Premises: Wann sich der Betrieb im eigenen Rechenzentrum lohnt

Bei KI On-Premises laufen KI-Anwendungen und Sprachmodelle auf Servern im eigenen Rechenzentrum statt in der Cloud eines Anbieters. Alle Daten, Eingaben und Ergebnisse bleiben im Unternehmen. Beyond Tech setzt das für alle Anwendungen auf der eigenen KI-Plattform um. Für Energieunternehmen ist das oft mehr als eine technische Entscheidung. Sie arbeiten mit Daten von Kund:innen, Netzen und Anlagen und gehören zur kritischen Infrastruktur. Vier Gründe sprechen deshalb für KI im eigenen Rechenzentrum:

  • Sensible Daten bleiben im Haus. Kund:innendaten, Verbrauchswerte, Netzinformationen und Verträge werden ausschließlich in Ihrem Rechenzentrum verarbeitet.
  • Kritische Infrastruktur braucht Kontrolle. Energieunternehmen müssen hohe Anforderungen an die Informationssicherheit erfüllen, in Österreich seit Oktober 2026 auch nach dem neuen NISG. Im eigenen Rechenzentrum bestimmen Sie, wo und wie Daten verarbeitet werden.
  • Unabhängig bleiben. Ihre KI hängt nicht von Preisen, Verfügbarkeit oder Nutzungsbedingungen eines externen KI-Dienstes ab. Sprachmodelle lassen sich austauschen, wenn bessere verfügbar sind.
  • Kosten planbar machen. Statt nutzungsabhängiger Gebühren investieren Sie in eigene Infrastruktur. Bei intensiver Nutzung über viele Mitarbeiter:innen hinweg kann das wirtschaftlicher sein.

Was Sie für KI On-Premises brauchen

Rechenleistung

Sprachmodelle laufen auf Servern mit Grafikprozessoren. Wie viele nötig sind, hängt davon ab, wie viele Mitarbeiter:innen die KI gleichzeitig nutzen, etwa in Netzplanung, Instandhaltung oder Kundenservice. Diese Server brauchen mehr Strom und Kühlung als übliche IT-Systeme.

Technische Plattform

Die KI-Software läuft auf einer Container-Plattform, die in Ihrem Rechenzentrum eingerichtet wird. Sie sorgt dafür, dass KI-Anwendungen voneinander getrennt, abgesichert und erweiterbar betrieben werden. Ist eine solche Plattform bereits vorhanden, kann die KI darauf aufbauen.

Daten

Die KI braucht Zugriff auf die Informationen, mit denen sie arbeiten soll: technische Richtlinien, Netzanschlussbedingungen, Verträge oder Mess- und Anlagendaten. Diese Quellen werden an die Plattform angebunden, Ihre bestehenden Ablagen und Systeme bleiben erhalten.

Betrieb

Wie jedes System in der kritischen Infrastruktur braucht auch die KI-Plattform regelmäßige Updates, Überwachung und Absicherung. Das übernimmt Ihre IT oder ein Partner, nach den Sicherheitsvorgaben, die in Ihrem Unternehmen gelten.

Zugriffsrechte

Netzdaten, Kund:innendaten und Verträge sind nicht für alle Mitarbeiter:innen bestimmt. Die KI-Plattform wird an Ihre bestehende Benutzerverwaltung angebunden, sodass jede Person nur Antworten aus Quellen erhält, die sie auch sehen darf. So bleiben Datenschutz und Informationssicherheit gewahrt.

Lizenzen

Auch im eigenen Rechenzentrum fallen Lizenzen für die KI-Software und die technische Plattform an. Statt nutzungsabhängiger Gebühren planen Sie damit Kosten, die sich gut in Ihre Budget- und Investitionsplanung einfügen. Die Höhe richtet sich nach Umfang und Rechenleistung.

In fünf Schritten zum KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen

  1. 1

    Anwendungsfall finden

    Wo kostet ein Ablauf heute viel Zeit, und wo kann KI nachweislich helfen? Wir bewerten Nutzen und Aufwand gemeinsam mit Ihnen.

  2. 2

    Weg festlegen

    KI in Ihren Geschäftsanwendungen, eine eigene KI-Plattform oder beides? Für KI On-Premises planen wir gemeinsam die nötige Infrastruktur.

  3. 3

    Mit echten Daten testen

    Ein erster Prototyp arbeitet mit Ihren eigenen Daten. So sehen Sie früh, was die Lösung im Alltag leistet.

  4. 4

    In den Betrieb bringen

    Die Anwendung wird in Ihre Systeme eingebunden, überwacht und dokumentiert. Wo Entscheidungen wichtig sind, bleibt der Mensch in der Verantwortung.

  5. 5

    Ihr Team befähigen

    Schulungen sorgen dafür, dass Ihre Mitarbeiter:innen KI sicher und sinnvoll nutzen.

KI für Ihr Energieunternehmen

Im Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, wo KI in Ihrem Unternehmen den größten Nutzen bringt und welcher Weg dazu passt.

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Häufige Fragen zur KI in der Energiewirtschaft

Was bedeutet KI On-Premises?

KI On-Premises, oft auch On-Premise genannt, bedeutet, dass KI-Anwendungen und Sprachmodelle auf Servern im eigenen Rechenzentrum laufen statt in der Cloud eines Anbieters. Alle Daten, Eingaben und Ergebnisse bleiben im Unternehmen.

Für welche Energieunternehmen eignet sich 360° Digitalisierung?

Für Energieversorger, Netzbetreiber, Stadtwerke, Betreiber:innen von Erzeugungsanlagen und Energiedienstleister jeder Größe. Entscheidend ist nicht die Sparte, sondern ob Abläufe über mehrere Abteilungen oder Systeme laufen.

Welche KI-Anwendungen lassen sich On-Premises betreiben?

Alle Anwendungen auf der eigenen KI-Plattform, etwa Wissensassistenten für technische Richtlinien und Netzanschlussbedingungen, die automatische Prüfung von Anträgen und Dokumenten, Prognosen für Verbrauch und Erzeugung sowie KI-Agenten. Die KI, die in Geschäftsanwendungen für Vertrieb, Kundenservice und Marketing eingebaut ist, läuft dagegen in der Cloud des Softwareanbieters.

Muss KI immer im eigenen Rechenzentrum laufen?

Nein. Für viele Aufgaben im Tagesgeschäft ist die KI in den Geschäftsanwendungen der schnellste Weg. KI On-Premises lohnt sich vor allem dort, wo sensible Daten von Kund:innen, Netzen oder Anlagen verarbeitet werden oder besondere Sicherheitsanforderungen gelten.

Ersetzt KI unsere Mitarbeiter:innen?

Nein. KI übernimmt Routineaufgaben wie das Zuordnen von Anfragen oder das Auslesen von Dokumenten. Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt bei Ihrem Team, gerade dort, wo es um Versorgungssicherheit oder Netzbetrieb geht.

Was bedeutet der EU AI Act für KI in Energieunternehmen?

Der AI Act regelt den Einsatz von KI nach Risiko. Seit 2. August 2026 gelten Transparenzpflichten: Chatbots und Voicebots müssen sich gegenüber Kund:innen als KI zu erkennen geben. Für KI-Systeme mit hohem Risiko gelten zusätzliche Pflichten, die nach einer Verschiebung durch den Digital Omnibus ab 2. Dezember 2027 greifen.

Fällt unsere KI-Anwendung unter Hochrisiko-KI?

Das hängt vom konkreten Einsatz ab. KI-Systeme, die als Sicherheitsbauteil in der Stromversorgung eingesetzt werden, können als Hochrisiko-KI gelten. Systeme, die Mitarbeiter:innen bei Routineaufgaben unterstützen, etwa im Kundenservice oder bei der Prüfung von Anträgen, fallen in der Regel nicht darunter. Eine verbindliche Einordnung sollte im Einzelfall rechtlich geprüft werden.

Was bedeutet das NISG 2026 für KI-Anwendungen?

Seit 1. Oktober 2026 gilt in Österreich das neue Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz. Energieunternehmen, die als wesentliche oder wichtige Einrichtungen gelten, müssen sich bis 31. Dezember 2026 registrieren und höhere Anforderungen an die Informationssicherheit erfüllen. Das betrifft auch die Frage, wo und wie KI-Anwendungen Daten verarbeiten.