Energy Data Lakehouse
Die zentrale Datenplattform für die Energiewirtschaft
Ihre Anlagen sind vernetzt, Ihre Daten oft noch nicht. Im Energy Data Lakehouse führen wir Anlagen-, Netz-, Markt-, Wetter- und Betriebsdaten auf einer Plattform zusammen. So entsteht eine verlässliche Grundlage für Reporting, Analysen und KI, die jede Abteilung nutzen kann: vom Betrieb über das Trading bis zum Controlling.
Erstgespräch vereinbarenWarum Energiedaten heute oft keine Entscheidungen liefern
Mehr Megawatt allein reichen nicht mehr. Netzengpässe, negative Strompreise sowie immer mehr Hersteller und Schnittstellen machen den Betrieb komplexer. Der Vorsprung entsteht dort, wo Unternehmen aus jeder bestehenden Anlage und jeder Flexibilität mehr herausholen. Dafür braucht es Daten, die zusammenpassen. In vielen Unternehmen liegen sie jedoch verteilt in SCADA-Systemen, Herstellerportalen, Trading-Plattformen, Wartungssystemen und Excel-Dateien.
Verbinden statt ersetzen: Ihre bestehenden Systeme bleiben
Das Energy Data Lakehouse ersetzt keine Fachsysteme. Es verbindet sie und schafft den gemeinsamen Kontext, den keines davon allein liefern kann.
- SCADA und Herstellerportale liefern weiterhin die Anlagendaten.
- Ihr Instandhaltungssystem bleibt das Werkzeug für Wartung und Arbeitsaufträge.
- ETRM- und Trading-Plattformen steuern weiterhin Handel und Vermarktung.
- BI-Tools wie Power BI greifen auf geprüfte Datenprodukte statt auf einzelne Exporte zu.
Anwendungsfälle für Energieversorger, Netzbetreiber und Erzeuger
Anlagenperformance
Ordnen Sie jede verlorene MWh einer Ursache und einem Erlöseffekt zu. Minderleistung bei Windturbinen und PV-Strings wird früh sichtbar, und Wartung lässt sich nach wirtschaftlichem Risiko priorisieren.
Speicher & Flexibilität
Berechnen Sie, welche Speicherleistung tatsächlich für das Trading verfügbar ist. Alterungskosten fließen in jeden Fahrplan ein, und der Netzanschluss von Hybridparks wird optimal ausgelastet.
Trading & Prognosen
Das Trading erhält freigegebene Verfügbarkeiten statt ungeprüfter Rohdaten. Jede Prognoseversion lässt sich mit dem späteren Istwert vergleichen, und Ursachen für Ausgleichsenergiekosten werden sichtbar.
Compliance & Governance
REMIT-relevante Ereignisse werden erkannt und lückenlos dokumentiert. Netzinformationen teilen Sie unbundling-konform mit Erzeugung und Trading, Kennzahlen sind zentral und versioniert definiert.
Betrieb & Automatisierung
Alarmfluten werden zu einem Vorfall mit klarer Ursache gebündelt. Ein tägliches Lagebild zu Ausfällen, Abregelungen und Risiken entsteht automatisch, Arbeitsaufträge werden direkt vorbereitet.
Finance & Abrechnung
Energiemengen aus Zählern, SCADA und Bilanzkreis werden automatisch abgestimmt. PPA-Abrechnungen folgen der Vertragslogik, und Garantie- sowie SLA-Ansprüche lassen sich mit Betriebsdaten belegen.
KI auf geprüften Energiedaten
KI ist nur so gut wie die Daten dahinter. Weil das Energy Data Lakehouse geprüfte und dokumentierte Daten bereitstellt, liefern KI-Anwendungen nachvollziehbare Ergebnisse. Ihre Fachbereiche stellen Fragen in natürlicher Sprache, etwa nach allen Abregelungen der letzten 30 Tage samt Wetter, Strompreis und entgangenem Erlös, und erhalten die Antwort mit Diagramm und Datenherkunft. Ein Coding-Assistent baut aus freigegebenen Datenprodukten Dashboards und Fachanwendungen, ohne lange Entwicklungszyklen.
Cloud oder On-Premises: Betrieb nach Ihren Anforderungen
Cloud
Schneller Start ohne eigene Infrastruktur. Ideal, um erste Anwendungsfälle rasch umzusetzen.
Private Cloud
Mehr Kontrolle über Architektur und Sicherheit bei hoher Flexibilität.
On-Premises
Maximale Datensouveränität in Ihrem eigenen Rechenzentrum, auf Wunsch mit GPU-Hardware für eigene KI-Modelle.
In vier Schritten zum Energy Data Lakehouse
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1
Verbinden
Die wichtigsten Datenquellen anbinden, ein einheitliches Anlagenmodell aufbauen und die Datenqualität laufend überwachen.
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2
Mehrwert zeigen
Ein erstes Datenprodukt, ein Management-Dashboard und ein automatisierter Bericht machen den Nutzen messbar.
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3
KI ergänzen
Einen ersten KI- oder Optimierungsanwendungsfall mit klaren Qualitäts- und Freigaberegeln umsetzen.
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4
Skalieren
Weitere Abteilungen, Tochtergesellschaften und Datenquellen anbinden und neue Anwendungsfälle ergänzen.
Sie starten klein, sehen früh Ergebnisse und bauen schrittweise aus, ohne Ihre bestehende Systemlandschaft umzustellen.
Ihr Partner für Datenplattformen in der Energiewirtschaft
Ein Data Lakehouse entfaltet seinen Nutzen erst, wenn Technologie und Energiewirtschaft zusammenpassen. Wir begleiten Sie von der Datenstrategie über Architektur und Governance bis zur produktiven Plattform und richten sie auf Ihre Systeme, Datenquellen und Prozesse aus.
Häufige Fragen zum Energy Data Lakehouse
Was ist ein Energy Data Lakehouse?
Ein Energy Data Lakehouse ist eine zentrale Datenplattform für Energieunternehmen. Sie verbindet Anlagen-, Netz-, Markt-, Wetter-, Wartungs- und Finanzdaten, speichert die Rohdaten mit vollständiger Historie und stellt sie als geprüfte, nachvollziehbare Datenprodukte für Reporting, Analysen und KI bereit.
Was ist der Unterschied zu einem klassischen Data Warehouse?
Ein klassisches Data Warehouse speichert vor allem strukturierte, bereits aufbereitete Daten. Ein Data Lakehouse nimmt zusätzlich Rohdaten und hochaufgelöste Zeitreihen auf und verbindet sie mit versionierten Tabellen und schnellen Analysen. So bleiben Sie flexibel für neue Fragestellungen, ohne jeden Anwendungsfall in ein starres Datenmodell zu zwängen.
Müssen bestehende Systeme wie SCADA, CMMS oder ETRM ersetzt werden?
Nein. Das Energy Data Lakehouse verbindet Ihre bestehenden Systeme. Sie bleiben für ihre Aufgaben zuständig, während das Lakehouse die gemeinsame Historie, Datenqualität und Nachvollziehbarkeit schafft.
Wie werden OT- und IT-Netzwerke getrennt?
Die Anbindung erfolgt über getrennte Netzwerksegmente, kontrollierte Gateways und lesende Verbindungen. Die konkrete Architektur stimmen wir auf Ihre Sicherheits- und OT-Anforderungen ab.
Wie unterstützt die Plattform bei REMIT, Unbundling und NIS2?
Sie schafft die technische Grundlage: kontrollierte Zugriffe, vollständige Historie, Versionierung und lückenlose Nachvollziehbarkeit. Für die Einhaltung der Vorgaben braucht es weiterhin Ihre internen Prozesse und Verantwortlichkeiten.
Wie schnell ist ein erster Anwendungsfall produktiv?
Das hängt davon ab, wie gut Ihre Datenquellen erreichbar sind, wie es um die Datenqualität steht und welche Sicherheitsfreigaben nötig sind. Den ersten Schritt definieren wir bewusst klein: wenige priorisierte Quellen, ein Datenprodukt, ein messbares Ergebnis.
Welche internen Ressourcen werden benötigt?
Typischerweise eine verantwortliche Person aus dem Fachbereich, Daten- und Systemexpert:innen, Ansprechpersonen aus IT und Security sowie Vertreter:innen der Bereiche, die die Daten nutzen, etwa Betriebsführung, Trading oder Controlling.
Wo steckt Potenzial in Ihrem Portfolio?
Starten Sie mit einer konkreten Fragestellung aus Ihrem Unternehmen. Gemeinsam klären wir, welche Daten Sie dafür brauchen und wie ein erster Anwendungsfall aussehen kann.
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